Shakespeare · Übersetzung & Bühnenbearbeitung

Shakespeare,
auf Schweizer Mundart

Fünf Stücke von William Shakespeare, übersetzt und für die Bühne bearbeitet von Ueli Blum und Adi Blum. Ansichtsexemplare auf Anfrage.

Mundart

In Schweizer Dialekt übersetzt und bearbeitet

Wie es euch gefällt

Für die TG Willisau, 2022. Übersetzt und bearbeitet von Ueli Blum & Adi Blum.

Eine Komödie über Verbannung und Verkleidung. Rosalinde flieht vor dem Hof in den Ardenner Wald, als Mann verkleidet, und lehrt dort ausgerechnet ihren Verehrer, wie man die Liebe kuriert. Am Ende lösen sich vier Paare in vier Hochzeiten auf. Mittendrin der schwermütige Jaques mit der berühmtesten Rede des Stücks.

«Die ganzi Wält isch Bühni, alli Fraue, Manne spilet nur. Sie trätet uf und trätet wider ab. E jede spilt im Läbe mängi Rolle.» Jaques, zweiter Akt
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Romeo und Julia

Für die Schlossspiele Falkenstein, Niedergösgen, 2016. Regie Käthi Vögeli. Übersetzt und bearbeitet von Ueli Blum & Adi Blum.

Zwei Familien, eine alte Fehde, zwei Kinder, die sich verlieben und daran zugrunde gehen. Der Prolog fasst die ganze Tragödie schon im ersten Atemzug zusammen, ehe das Stück sie ausspielt.

«Zwei jungi Mensche, d Chind vo dene Finde, hend sich gliebt, sich beid de s Lebe gno. Und nume wegem Tod vo ihrne Chinde, hend de d Eltre vo dem Strit abgla.» Chor, Prolog
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Der Sommernachtstraum

Übersetzt 1999. Über zwei Jahrzehnte immer wieder neu auf die Bühne gebracht. Übersetzt und bearbeitet von Ueli Blum & Adi Blum.

Vier Liebende verlaufen sich in einem Wald, in dem die Elfen das Sagen haben. Puck träufelt den Schlafenden einen Zaubersaft auf die Augen, und prompt verlieben sich alle in die Falschen. Daneben probt eine Handwerkertruppe ein Theater und sorgt für heilloses Durcheinander, bis am Morgen jeder beim Richtigen erwacht.

«Stasch de uf und müed no geinisch, gsehsch die Frau und liebsch uf einisch.» Puck, zweiter Akt
  • Inszenierungen
  • 1999Sommertheater SchaffhausenUraufführung der Übersetzung
  • 2005Erlinsbacher BühneInszenierung Willi Stadler
  • 2008Kellertheater BremgartenInszenierung Urs Häusermann
  • 2009Theater KlingnauInszenierung Werner Bodinek
  • 2018Schlossspiele Falkenstein, NiedergösgenInszenierung Käthi Vögeli
  • 2024Freilichtspiele Luzern, TribschenInszenierung Ueli Blum
  • 2025Theater DietlikonInszenierung Andreas Storm
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Hochdeutsch

Bearbeitungen für das Vorstadttheater Basel

Mass für Mass

Eine Koproduktion der Shakespeare Company Berlin mit dem Vorstadttheater Basel, 2019. Regie Matthias Grupp. Übersetzt und bearbeitet von Ueli Blum & Adi Blum.

Ein Herzog übergibt sein Amt dem strengen Angelo und beobachtet verkleidet, wie die Macht den Mann verändert. Der, der das Laster mit dem Tod bestraft, erliegt ihm selbst und fordert von Isabella den Preis, den er anderen verbietet. Ein Stück über Recht und Heuchelei, dessen Titel im Schlusswort steckt.

«Der Ernst schafft Ernstes. Spass schafft Spass. Das Gleiche schafft nur Gleiches. Mass für Mass.» Herzog Vicentio, fünfter Akt
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Macbeth oder die Schule des Bösen

Nach William Shakespeare, für das Vorstadttheater Basel, 2016.

Drei Hexen sagen Macbeth die Krone voraus, und seine Frau treibt ihn zur Tat. Aus dem ersten Mord wächst eine ganze Kette, bis die Schuld die beiden von innen auffrisst. Lady Macbeth, vorher die Treibende, zerbricht zuletzt im Schlaf an dem Blut, das nicht von ihren Händen weicht.

«Verdammter Fleck. Geh weg! Geh weg, sag ich. Wer hätte das gedacht, dass Duncan, unser greiser König, so viel Blut in seinen Adern hat.» Lady Macbeth, fünfter Akt